Das ist Reiki - Reiki Chosdorje

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Das ist Reiki



Der Begriff „Reiki“ kommt aus dem Japanischen und bedeutet soviel wie universelle, kosmische Energie. In den Reiki-Seminaren lernen Sie, diese Energie zu kanalisieren und zu übermitteln – zu sich selbst und zu anderen.

Der Ursprung von Reiki liegt u.a. im tantrischen Buddhismus Tibets, wo seit jeher die Übertragung kosmischer Energie als Mittel zur Lösung von Blockaden eingesetzt wurde. Wiederentdeckt für uns wurde diese Methode von dem japanischen Gelehrten Mikao Usui.

Die Reiki-Energie...

  • harmonisiert
  • löst energetische Blockaden auf
  • stärkt die Lebenskraft
  • reinigt von Geistesgiften
  • löst Problemursachen auf
  • unterstützt den seelisch-geistigen Wachstumsprozess
  • führt in die Tiefenentspannung
  • setzt verschüttete Gefühle frei

Bodhisattva Avalokiteshvara und der Ursprung des Reiki
Buddha Amitabha, „der von unermeßlichen Glanz“, saß in tiefer Meditation versunken im endlosen Raum und sandte Liebe in das ganze Weltall. In seinem Gesicht spiegelte sich seine grenzenlose Weisheit, Glückseligkeit und sein Mitgefühl. Aus Amitabhas Herzen strahlte rotes Licht, und am Ende dieses Lichtstrahls erschien ein junger Prinz mit strahlend weißer Haut, in kostbare Seidenkleider gehüllt.

Er trug die fünfzackige Krone der fünf Weisheiten auf seinem Kopf und war mit den Juwelen der Sechs Vollkommenheiten geschmückt. Es war der Bodhisattva Avalokiteshvara, der „Herr, der voller Mitgefühl herabgesehen hat“ auf die Wesen im Daseinskreislauf. Er weinte über die Qualen der leidenden Wesen und über das Elend, in dem sie lebten und fühlte sich dabei sehr hilflos.

So sehr fühlte er mit ihnen, dass dabei sein Körper in viele Teile zersprang. Sein Kopf zerbrach in zehn Teile, aus denen Buddha Amitabha zehn Gesichter bildete und in Dreierreihen übereinander anordnete. Neun der Gesichter blicken freundlich; das zehnte obenauf gleicht einem Dämon, denn dadurch lassen sich andere Dämonen leichter abschrecken. Zuoberst der Kopfpyramide setzte Buddha Amitabha sein eigenes Gesicht. Voller Erbarmen schauen die elf Köpfe auf die Not und das Leiden aller fühlenden Wesen in allen Himmelsrichtungen. Aus dem Körper gehen wie Strahlen tausend Arme hervor, und jede Handfläche trägt ein Auge. Mit diesen Augenhänden kann Avalokiteshvara in alle Winkel der Welt schauen und allen leidenden Wesen gleichzeitig helfen. So lange wirkt Bodhisattva Avalokiteshvara unermüdlich und voller Mitgefühl unter den Wesen im Daseinskreislauf, bis alle erlöst sind.

Aus seinem allumfassenden Erbarmen heraus hat Avalokiteshvara uns Lebewesen ein Mittel zu unserer Befreiung gegeben: Reiki.
Das Wesen von Avalokiteshvara ist Mitgefühl und selbstloses Dienen. Wenn wir uns ihm z.B. durch das Mantra OM MANI PADME HUM, durch Gottheiten-Yoga oder durch Gebete öffnen, dann können auch wir seine Eigenschaften verwirklichen und auf selbstlose Weise dienen. Diese selbstlose Hingabe ist die wirkliche Bedeutung und das Ziel von Reiki.

Reiki und Mikao Usui
Der Ursprung von Reiki liegt neben dem Taoismus Chinas im tantrischen Buddhismus Tibets. Dort ist seit Jahrtausenden das Übertragen von Energie zu Heilzwecken weit verbreitet. Auch die Reiki-Symbole und Mantren stammen ursprünglich aus Tibet, wo die spirituelle Arbeit mit Symbolen und Mantren zum Alltag gehört. Man denke dabei nur an Avalokiteshvaras Mantra OM MANI PADME HUM, das die Tibeter beim Drehen der Gebetstrommeln wiederholen.
Der japanische Gelehrte Mikao Usui (1865-1926) stieß bei seinen Forschungen und Reisen auf tantrische Techniken der Energiearbeit. Er erlangte theoretisches Wissen darüber und praktizierte auch die Meditation des Gottheiten-Yoga, jedoch fehlte ihm die Kraftübertragung eines befähigten tantrischen Meisters, um diese Energie auch an andere weitergeben zu können. So zog sich Usui im März 1922 in Japan drei Wochen lang zu Meditation und Fasten auf den Berg Kurama zurück und wurde dabei schließlich von Bodhisattva Avalokiteshvara aus der Geistigen Welt in Reiki eingeweiht.
Mikao Usui praktizierte Reiki zuerst für sich und seine Familie, aber als er sah, wie gut es wirkte, eröffnete er eine Reiki-Klinik in Tokio. Außerdem gründete er in Tokio die „Usui-Reiki Ryoho-Gakkai“ („Usui-Reiki Heilungsgesellschaft“). Bis zu seinem Tode bildete Usui ca. 2000 Schüler zu Reiki-Heilern aus, so dass sich Reiki in Japan schnell verbreitete. 16 Schüler wurden zu Meistern und Lehrern geweiht.

Einer der Meister-Schüler Usuis war der Marineoffizier Chujiro Hayashi (1879-1940), der selbst in Tokio eine Reiki-Klinik leitete. Zu ihm kam 1935 aus Hawaii die schwerkranke Hawayo Takata, die dort durch Reiki geheilt wurde. Sie erlernte daraufhin selbst Reiki und eröffnete auf Hawaii eine eigene Reiki-Praxis. Durch Hawayo Takata verbreitete sich Reiki über die USA und Kanada nach Europa. Sie bildete selbst viele Schüler in Reiki aus und verstarb 1980 im Alter von achtzig Jahren.

Reiki-Einweihungen
Wenn man ein Seminar zum ersten Reiki-Grad besucht, erhält man je nach Schule und Technik zwischen einer und vier Einweihungen. Bei diesen Einweihungen überträgt der Reiki-Lehrer dem Schüler Energie; der Schüler wird dadurch zum Reiki-Kanal und besitzt damit die Fähigkeit, Reiki an sich und andere weiterzugeben.

Im tibetischen tantrischen Buddhismus ist diese Kraft-Übertragung als Ermächtigung bekannt, durch die der Meister dem Schüler erlaubt, sich mit einer bestimmten Praxis zu beschäftigen.
Bei der Einweihung in den ersten Reiki-Grad wird der innere Heilkanal, der der Wirbelsäule entlang verläuft, mit Lichtenergie gereinigt und von Blockaden befreit. Es wird eine Verbindung vom Herzchakra aus die Arme hinunter zu den Handchakras hergestellt, durch die die Energie schließlich weitergegeben werden kann. Anschließend wird dieser Prozess versiegelt, d.h. die Fähigkeit, Reiki zu kanalisieren, bleibt lebenslang erhalten.

Bei den Einweihungen in die weiteren Reiki-Grade, wird eine innere Verbindung zwischen dem Schüler und den Symbolen des jeweiligen Reiki-Grades hergestellt. Der Schüler erhält dadurch die Befähigung, mit den Reiki-Symbolen zu arbeiten.


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